„Was ich will,
das kann ich!“
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Die Schnupperausbildung 2018 startet – und es gibt viele Gründe, sich zu bewerben!

Warum, das erklärt Projektleiterin Ruth Sandforth vom Standort Koblenz. 

Dieses Interview ist der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters entnommen. Den vollständigen Newsletter können Sie hier einsehen. 

Ruth, Du hast in diesem Jahr zum ersten Mal die Schnupperausbildung organisiert. Wie war das für Dich?
Spannend, herausfordernd und hochinteressant! Ich habe viele unterschiedliche Betriebe, Berufe, von denen ich vorher nicht einmal wusste, dass es sie gibt, und engagierte Ausbilder*innen kennengelernt. Ich bin ja in ein Projekt gekommen, das schon über ein sehr gutes Netzwerk und tolle Kooperationsunternehmen verfügt, es hat mir großen Spaß gemacht, darauf aufzubauen und unser Angebot für die Schülerinnen um Berufe und Unternehmen aus dem MINT-Bereich zu erweitern.
 
Was erleben die Schülerinen in der Schnupperausbildung?
Die Schülerinnen erleben in den Kooperationsbetrieben des ALP einen Tag „Miniausbildung“. Das Tolle an unserer Schnupperausbildung ist ja, dass die Unternehmen nicht nur ihre Tore öffnen, um Betriebsrundgänge oder Informationsmaterial über die dort angebotenen Ausbildungsberufe oder Dualen Studiengänge anzubieten, sondern dass die Schülerinnen selbst tätig werden. Das bedeutet, dass sie selbst an der Werkbank stehen und löten oder fräsen, eine computergestützte Diagnostik des Hörvermögens, Materialanalysen oder eine kleine topographische Vermessung durchführen und so in jeden der vorgestellten Berufe praktisch „hereinschnuppern“ können.
 
Wie sieht die Begleitung durch die Mentorinnen aus?
In den Betrieben werden die Auszubildenden – wenn vorhanden weibliche – eng mit in die Organisation und den Schnuppertag für die Schülerinnen eingebunden. D.h., dass sie während der Hospitation für alle Fragen rund um die Ausbildung bereitstehen und die Schülerinnen an diesem Tag mitbetreuen. Natürlich sollen die Schülerinnen dieses Angebot auch nutzen, um Fragen zu stellen, für die man sonst eher keine Ansprechpartnerin hat, z.B.: „Wie ist das Betriebsklima?“, „Ist es seltsam, dass nur wenige Frauen hier arbeiten?“, „Ist die Berufsschule sehr schwer?“, „Wie kommst Du mit den anderen Azubis und Ausbilder*innen zurecht?“ etc.  Teilweise haben wir bereits lang bestehende Kooperationen, die auch außerhalb der Schnupperausbildung sehr gut funktionieren; die weiblichen Auszubildenden der Debeka unterstützen uns z.B. auf Berufsmessen. Aber auch neue Kooperationsbetriebe haben tolle Ideen: Bei Mercedes Benz Nutzfahrzeuge hat eine junge Auszubildende den Schnuppertag für die Schülerinnen selbst organisiert!

Während des Hochschulinfotages am Campus Koblenz werden die Schülerinnen von Mentorinnen betreut, die selbst an der Hochschule Koblenz oder an der Universität Koblenz-Landau MINT-Fächer studieren. Die Mentorinnen stehen für alle Fragen rund um das Studium zur Verfügung, zeigen den Campus, gehen mit den Schülerinnen in die Mensa und in Lehrveranstaltungen. Dadurch erhalten die Schülerinnen einen unmittelbaren und viel tieferen Einblick in ein Studium, als dieser über Broschüren oder Websites vermittelt werden kann. Und an der Carl-Benz-Schule (BBS Technik) stehen selbstverständlich auch Schülerinnen und Lehrerinnen aus technischen Fächern für Fragen aller Art bereit.
 
Welche Erwartungen haben die beteiligten Unternehmen?
Die Unternehmen wünschen sich natürlich engagierte und interessierte Hospitantinnen! Die Verantwortlichen in den Betrieben geben sich jedes Jahr sehr viel Mühe und stellen tolle Programme auf die Beine, die natürlich Personal und Ressourcen binden. Das machen die Unternehmen gern, sie freuen sich ja auf die Schülerinnen. Aber im Gegenzug wünschen sie sich Schülerinnen, die aufmerksam bei der Sache sind und mit viel Neugierde für die Berufe und Unternehmen in die Schnupperausbildung gehen. Am besten ist natürlich, wenn es zwischen dem Betrieb und einer Schülerin funkt und im Rahmen der Schnupperausbildung ein echter Ausbildungsplatz vergeben wird –  das freut nicht nur die Unternehmen, sondern uns auch!
 
Warum sollten die Schülerinnen sich unbedingt für die Schnupperausbildung bewerben?
Weil sie nur bei uns die Möglichkeit haben, authentische Einblicke in MINT-Berufe zu erlangen und ihre eigenen Talente in der Praxis zu erforschen! Keine Infoveranstaltung kann das Ausprobieren ersetzen und der Kontakt zu den Mentorinnen, ob an der Uni oder im Unternehmen, ist einfach Gold wert. Denn die Auszubildenden und Studentinnen sind noch nicht so weit weg von den Schülerinnen und haben sich ganz ähnliche Fragen zu Beginn ihrer Ausbildung gestellt oder können mögliche Ängste viel besser nachvollziehen. Denn eines ist ja klar, Frauen können genauso gut im MINT-Bereich arbeiten und dort spannende und vielfältige Berufe für sich erobern, man muss sich nur trauen. Deshalb sollten Schülerinnen an der Schnupperausbildung teilnehmen.

Interessierte können sich hier anmelden: Link für RealschülerinnenLink für Abiturientinnen 

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