„Was ich will,
das kann ich!“

Unser Konzept

Ada-Lovelace-Projekt – Mentoring für Mädchen und junge Frauen im MINT-Bereich

MINT ist keine Abkürzung für Pfefferminz oder meint die Farbe Mint, es steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. In genau diesen Berufsfeldern ist der Frauenanteil noch immer gering. Das liegt daran, dass viele junge Frauen sich trotz vorhandenem Interesse und Talent scheuen, ein Studium oder eine Ausbildung in diesen Bereichen zu beginnen. Obwohl mittlerweile etwa die Hälfte aller AbiturientInnen und StudienanfängerInnen in Deutschland weiblich sind, machen sie noch immer nur einen geringen Teil der MINT-Studierenden/Auszubildenden aus. Im Wintersemester 15/16 waren nur knapp ein Drittel1 der Studierenden in den Bereichen Mathematik, Natur- und Ingenieurswissenschaften weiblich.

Vorbilder statt Vorurteile

Gründe dafür sind oft fehlende Vorbilder bei der Berufsorientierung junger Mädchen und fehlende Unterstützung ihrer technischen oder naturwissenschaftlichen Interessen. Hinzu kommen Vorurteile, die noch immer fest in der Gesellschaft verankert sind, sowie Angst vor möglicherweise schlechten Arbeitsbedingungen in stereotypen „Männerberufen“. Das alles entmutigt junge Frauen, sich für eine Karriere im MINT-Bereich zu entscheiden und schließt sie so aus vielen der aktuell attraktivsten Berufsfelder aus.

Unser Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen für eine Karriere im MINT-Bereich zu gewinnen und damit langfristig den Frauenanteil zu steigern. Dafür ist nicht nur die direkte Arbeit mit Schülerinnen entscheidend, sondern auch die Einbindung von Lehrkräften, Eltern und der Öffentlichkeit, um Sensibilität und Akzeptanz in der Gesellschaft für das Thema „Frauen in MINT“ zu fördern.

Mentorinnenarbeit direkt vor Ort

Unsere Mentorinnen, MINT-Studentinnen und -Auszubildende, informieren, beraten und betreuen Schülerinnen. Sie bieten Arbeitsgemeinschaften und Workshops an Schulen an, organisieren Projekttage an Hochschulen und informieren bei Messen und Veranstaltungen auch Eltern und Lehrkräfte über Zukunftsperspektiven im MINT-Bereich. Die gemeinsame Arbeit an konkreten technischen und naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen ermöglicht es den Schülerinnen, ihre individuellen Fähigkeiten ohne schulischen Druck zu erproben, verifizieren und erweitern. Der geringe Altersunterschied zwischen Mentorinnen und Schülerinnen fördert Identifikationsmöglichkeiten. Die Mentorinnen können sich in die Situation der Schülerinnen hineinversetzen und sind Vorbilder und konkrete Ansprechpartnerinnen.

Die Mentorinnen selbst werden am jeweiligen Standort von Projektleiterinnen unterstützt und betreut. Sie werden regelmäßig durch pädagogisch geschulte Fachkräfte in speziellen Trainings auf ihre Aufgaben vorbereitet. Diese kontinuierliche Weiterbildung ist ein wesentlicher Aspekt der Qualitätssicherung im Ada-Lovelace-Projekt.

So wie einst Ada Lovelace

Ada Lovelace portrait

Unsere Namensgeberin Ada Lovelace

In einer Zeit zu leben, in der die Entwicklung des Computers noch in weiter Ferne lag und trotzdem heute als erste Programmiererin zu gelten, ist eine wahrlich beeindruckende Leistung. Ada Lovelace (1815 – 1852) ist bekannt für ihre Arbeit an Charles Babbage’s „Analytical Engine“, einer Rechenmaschine, für die sie theoretisch mathematische Formeln in Funktionsschritte übersetzte, ein wesentlicher Aspekt heutiger Programmiersprachen. 

Wir sind stolz, dass unser Projekt nach einer Frau benannt ist, die durch ihre Arbeit in einer Zeit, in der ihr als Frau nicht einmal der Zutritt zu Universitäten und Bibliotheken gestattet war, viel Mut bewiesen und durch ihren Mut und ihr Engagement Beeindruckendes geleistet hat. Wir sind überzeugt, dass sich unsere Mentees und Mentorinnen von solch einer faszinierenden Frau inspirieren lassen. Wer mehr über Ada Lovelace erfahren will, findet hier eine ganze Seite, die sich mit ihrem Leben und Werken beschäftigt.


Das Ada-Lovelace-Projekt wird aktuell durch zwei rheinland-pfälzische Landesministerien, das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

Der Europäische Sozialfonds ist das wichtigste arbeitsmarktpolitische Instrument der Europäischen Union. Die Mittel aus dem ESF werden dazu eingesetzt, die Förderung der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz zu verbessern und Arbeitskräfte und Unternehmen besser auf die neuen globalen Herausforderungen vorzubereiten.

Willkommen auf der Webseite des Ada-Lovelace-Projekts, dem rheinland-pfälzischen Mentoring-Netzwerk für Frauen in MINT. Sie befinden sich zurzeit auf der Seite Zentrale Koordinierungsstelle. Falls Sie Informationen zu einem bestimmten Standort suchen, wählen Sie diesen über das Standort-Menü oben an.

Zentrale Koordinierungsstelle Kontakte

Wissenschaftliche Leiterin :

Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl

Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz

Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Phone: 0261 287 1920

quaiser@uni-koblenz.de
Leiterin der Zentralen Koordinierungsstelle :

Anne Romahn M.A.

Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz

Universitätsstraße 1
56070 Koblenz

Phone: 0261 287 1925
Fax: 0261 287 1927

aromahn@uni-koblenz.de

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