Mathe

Prof. Dr. Mirjam Dür

Ich habe an der Universität Wien Mathematik und Romanistik (auf Lehramt und Diplom) studiert. Danach promovierte ich an der Universität Trier in angewandter Mathematik. Mein beruflicher Weg führte mich über die Stationen Wirtschaftsuniversität Wien, TU Darmstadt und Universität Groningen (Niederlande) schließlich zurück nach Trier, wo ich seit 2011 Professorin für Nichtlineare Optimierung bin. Hier halte ich Lehrveranstaltungen über Optimierung und angewandte Mathematik und betreue Studierende bei Bachelor- und Masterprojekten. In meiner Forschung entwickle ich Lösungsverfahren für mathematische Optimierungsprobleme, die in vielfältigen praktischen Situationen angewendet werden können. Wenn Sie sich für Mathematik interessieren, kann ich zu einem Mathematikstudium nur raten. Mathematik ist kein Massenfach, und daher ist die Betreuung während des Studiums in der Regel sehr gut. Und die Berufsaussichten sind ausgezeichnet, wobei die Tätigkeiten nicht nur im klassischen Lehrbereich liegen: Mathematikerinnen und Mathematiker arbeiten heute in der Finanz- und Versicherungswirtschaft, in Unternehmensberatungen, in Schulbuchverlagen, in der Softwareentwicklung, in Konstruktion und Simulation in Unternehmen der Fahrzeug- und Flugzeugbranche und in vielen anderen spannenden Bereichen.

Wendy Fuchs

Ich habe Mathe und Englisch auf Lehramt studiert. Mir hat Mathe immer schon sehr viel Spaß gemacht hat. Ich habe Lust zu knobeln und kann dies in der Mathematik komplett auskosten. Meine mittlere Reife habe ich auf einer Hauptschule gemacht, direkt im Anschluss das Abitur auf einem Wirtschaftsgymnasium abgeschlossen und mich dann an der Uni Mainz beworben. Besonders Spaß macht mir an meinem Beruf das Knobeln und Suchen nach Lösungen. Manchmal findet man “Antworten”, die einen faszinieren, da man sie nicht erwartet hatte. Starkes Durchhaltevermögen, hohe Frustrationstoleranz und Spaß an der Sache helfen mir im Beruf.

Berta

Ich studiere Wirtschaftsmathematik an der Technischen Universität Kaiserslautern. Mathe mochte ich schon immer. Als ich dann noch während der Schulzeit an Mathematik Veranstaltungen für Schüler der Universität Heidelberg und Mannheim teilgenommen habe, war mir klar, dass ich auch Mathematik studieren will. Die Kombination mit Wirtschaft ist sehr gefragt, da die Vertiefung anwendungsbezogen ist und man danach sehr viele Möglichkeiten hat. Man kann in einer Bank arbeiten, für die Finanzplanung eines Unternehmens zuständig sein, Logistik und Transport steuern oder als Programmiererin arbeiten. An meiner Universität wurde der Aufenthalt im Ausland gefördert, weshalb ich zwei Semester in Moskau an der Universität verbracht habe. Mathematik ist überall gleich – genau deshalb ist die Forschung auch international. Die Hälfte aller Masterstudenten am Fachbereich Mathematik in Kaiserslautern kommen aus dem Ausland. Genauso wie einige Professoren und alle arbeiten mit internationalen Partnern. Ich habe kaum ein so multikulturelles Umfeld erlebt wie hier, was unglaublich spannend, interessant und immer wieder abwechslungsreich ist!

Prof. Dr. Ilona Weinreich

Ich studierte Mathematik, Biologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin und promovierte an der RWTH Aachen. Praktische Erfahrungen sammelte ich als Software-Entwicklerin bei einer Berliner Firma  sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen, wo ich mich hauptsächlich mit der Bildverarbeitung und Auswertung von Satellitenbildern beschäftigte. Seit September 1999 bin ich Professorin für Mathematik  und Informatik an der Fachhochschule Koblenz, RheinAhrCampus Remagen. Dort halte ich u.a. Vorlesungen zu Numerischer Mathematik und Bildverarbeitung und ihrer Bedeutung für die Anwendungen in Medizin, Biologie oder Technik. Wiederholt war ich auch an der Syddansk Universität in Odense als Gastprofessorin tätig. In dieser Zeit habe ich das Land und die dänische Lebensart schätzen gelernt. Das Ada-Lovelace-Projekt kenne ich seit Beginn meiner Tätigkeit an der Hochschule und seit 2011 betreue ich es als Projektverantwortliche am RheinAhrCampus in Remagen.