„Was ich will,
das kann ich!“
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Rückblick 3. ALP Herbsttagung und 1. landesweite Mentorinnen-Treffen

Am 16. September 2011 fand an der Universität Koblenz-Landau, am Campus Koblenz die 3. ALP- Herbsttagung zum Thema „Vielfalt in Bildung – Wege für junge Migrantinnen zu Studium und Ausbildung“ statt.
Vertreten waren Institutionen, Verbände, Projekte u.a., die mit der Zielgruppe der jungen Migrantinnen arbeiten oder sich in anderer Hinsicht für soziale und kulturelle Benachteiligungen im Bildungswesen interessieren bzw. sich für deren Abbau engagieren.

Rund 100 TeilnehmerInnen nahmen an den Vorträgen und dem aktiven Austausch in vier versch

iedenen Workshops teil.

Im Workshop „Wie gelingt gute Elternarbeit?“ tauschte man sich darüber aus, wie und mit welchen Methoden Eltern informiert und in den Unterstützungsprozess einbezogen werden können.

Der Frage „Wie gelingt gute Öffentlichkeitsarbeit in unseren Projekten?“ wurde in einem weiteren Workshop nachgegangen. Die TeilnehmerInnen haben rege darüber diskutiert, über welche Wege verschiedene Zielgruppen adressatengerecht angesprochen werden können und welche Strategien ihrer Erfahrung nach zielführend einzuschätzen sind. Dabei wurden auch etablierte Methoden kritisch hinterfragt und gleichzeitig wurde versucht, neue Strategien und Wege für die eigene Öffentlichkeitsarbeit zu entwickeln.

Im Workshop „Vernetzung“, der sich mit der Frage beschäftigte wie gute Vernetzung zwischen den einzelnen Projekten und Institutionen gelingen kann, fand zunächst eine kurze Vorstellungsrunde und Erwartungsabfrage der TeilnehmerInnen an den Workshop statt. Im Anschluss daran wurde in der ersten Gruppe ein „Best-Practice-Beispiel“ vorgestellt und besprochen. In der zweiten Gruppe wurden Aspekte gelingender Vernetzung gesammelt und diskutiert. Am Ende des Workshops blieb den TeilnehmerInnen noch etwas Zeit für persönliche Gespräche und eigene Vernetzungsinteressen.

Im vierten Workshop „Wie spricht man die Zielgruppe zielgruppengerecht an?“ wurde

zunächst definiert, wer zur Zielgruppe gehört: im engeren Sinne (junge Migrantinnen) und im weiteren Sinne (LehrerInnen, Eltern, MitschülerInnen, Betriebe etc.). Daraufhin wurden bewährte Methoden und Strategien zur Problemvermeidung ausgetauscht und bewertet, um schließlich zeitgemäße Strategien die Zielgruppe direkt bzw. indirekt anzusprechen und für das jeweilige Projekt zu begeistern zu diskutieren.

Die Tagung war sehr an die praktische Arbeit der TeilnehmerInnen angelehnt und diente als Auftaktveranstaltung des Schwerpunktes „Diversity“ im Ada-Lovelace-Projekt. Mit diesem neuen Angebot werden v.a. Mädchen mit Migrationshintergrund, aber auch solche aus sozial schwachen, benachteiligten oder bildungsfernen Familien und solche mit besonderen Einschränkungen (z.B. körperlichen Behinderungen) ab der 10. Klasse angesprochen, um ihr gutes schulisches Potential zu fördern. Ziel ist es, sie beim Übergang zu weiterführenden Schulen, von der Schule zur Hochschule, aber auch von der Schule in einen Ausbildungsberuf zu unterstützen.

Außerdem fand parallel zur Tagung das 1. Landesweite Mentorinnen-Treffen statt. Über 40 Mentorinnen von allen Standorten kamen, um sich gegenseitig ihre Standorte vorzustellen, einander kennenzulernen und zu vernetzen. Ferner nahmen sie jeweils einem von drei unterschiedlichen Trainingsangeboten teil und konnten sich für ihre Arbeit im Projekt fortbilden. Die Mentorinnen als Haupt-Akteurinnen im ALP, sind MINT-Studentinnen und junge Frauen in MINT-Ausbildungsberufen (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Sie informieren über Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten und erzählen von ihrem eigenen Weg zum Beruf. In Workshops und Arbeitsgemeinschaften arbeiten die Mentorinnen mit den Schülerinnen an konkreten technischen und naturwissenschaftlichen Aufgabenstellungen und fördern so das Selbstvertrauen der Mädchen im MINT-Bereich.

Die Dokumentation finden Sie hier.

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