„Was ich will,
das kann ich!“
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HAPPY BIRTHDAY, Ada!

Heute vor 195 Jahren ist unsere Namensgeberin Ada King, Gräfin von Lovelace, in London geboren.
Als erste Programmiererin ist Ada in die Geschichte eingegangen. Sie entwarf Konzepte zur Programmierung einer Rechenmaschine und schrieb die ersten Computerprogramme – obwohl es zu dieser Zeit noch nicht mal Computer gab.
Als Tochter von Lord Byron, romantischer englischer Dichter, wurde sie streng konservativ, aber dank dem Engagement der Mutter naturwissenschaftlich erzogen: schon als junges Mädchen standen Astronomie und Mathematik auf dem Lehrplan, was zu dieser Zeit höchst unüblich war.
Mit 18 begann Ada sich für Maschinen zu interessieren – sie besuchte technische Ausstellungen und wissenschaftliche Vorträge und versuchte sich an Maschinenkonstruktionen. Die Mathematikerin Mary Sommerville (1780-1872) wurde in den 1830er Jahren eine enge Vertraute und Mentorin und nahm Ada mit in die wissenschaftliche Gesellschaft Londons.
Obwohl Ada mit 19 Jahren heiratete, rasch 3 Kinder bekam und Frauen damals noch keinen Zugang zu Bibliotheken hatten, setzte sie sich eigenständig mit Universitätsprofessoren in Verbindung, um an ihrem zweiten großen Rechenmaschinenprojekt zu arbeiten: der Analytical Engine. Adas Vorschlag zur Berechnung von Bernoulli-Zahlen wird heute als das erste Computerprogramm angesehen – damals allerdings veröffentlichte sie ihr Werk nur unter dem Kürzel „A.A.L.“, so dass der Erfolg ihr verwehrt blieb. In der (männlichen) wissenschaftlichen Gesellschaft störte man sich an dem fachlichen Ruhm von Ada; sie erntete für ihre Arbeit nur Kritik und Missbilligung.
In den letzten 5 Jahren vor ihrem frühen Tod feilte sie an einem mathematischen Wettsystem – privat hatte Ada nämlich recht moderne Interessen: sie tanzte gerne, konnte nicht von Pferdewetten lassen und  jagte auf ihren Lieblingstieren durch die englischen Wälder. Den Herren fiel durch ihre außergewöhnliche Schönheit auf – der Wirkung war sie sich durchaus bewusst. Leider starb sie mit 36 Jahren.

Ada Lovelace hatte den Traum, eine Maschine zu entwickeln, die eines Tages Musikstücke komponieren und in Wissenschaft und Praxis Graphiken erzeugen konnte. Dank ihres genialen Vorstellungsvermögen, ihrem Mut und dem mathematischen Verständnis profitieren wir heute noch davon.

K. Böhnke-Gudowski

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