„Was ich will,
das kann ich!“

Feierliche Unterzeichnung des Kooperationsvertrags mit dem Kurfürst-Salentin-Gymnasium in Andernach

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen dem Kurfürst-Salentin-Gymnasium (KSG) in Andernach und dem Ada-Lovelace-Projekt der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz, Campus Remagen wurde die seit über 10 Jahren andauernde Zusammenarbeit nochmals gefestigt und intensiviert.

Die hohe Bedeutung dieser sehr guten Kooperation wurde in einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Neben der Schulleiterin des Gymnasiums, Birgit Vogel unterzeichneten die Projektverantwortlichen der Universität Koblenz, Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert und der Hochschule Remagen, Prof. Dr. Martina Brück den Kooperationsvertrag.

Die Zusammenarbeit auf schulischer Seite koordiniert Nadia Ettaous, Lehrerin für Mathematik und Informatik. Sie selbst arbeitete während ihrer Studienzeit als Mentorin im Ada-Lovelace-Projekt. Diese Tätigkeit prägt ihr berufliches Selbstverständnis noch heute: „Die Mentorinnen zeigen den Schülerinnen nicht nur, wie interessant Naturwissenschaft, Technik und Mathematik sein können, sondern sie sind auch selbst Vorbilder. Durch ihr Beispiel wird den Schülerinnen deutlich, dass auch sie einen Beruf in diesem Feld anstreben können.“ Zu sehen, wie Schülerinnen Selbstvertrauen entwickeln und neue Perspektiven für sich finden, begeistert sie an der Initiative, die in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum feiern wird. „In geschlechtergemischten Gruppen halten sich Mädchen häufig zurück, bei Veranstaltungen des Ada-Lovelace-Projekts stehen sie selbst in der Verantwortung für ihr Experiment. Nur auf diese Weise könnten sie Selbstvertrauen und MINT -Kompetenz gewinnen“, so Nadia Ettaous.

Die Projektaktivitäten mit dem KSG setzen auf Nachhaltigkeit.  Beginnend mit einem MINT-Projekttag an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz dürfen bereits Schülerinnen der Jahrgangsstufe 5 in die Rolle von Forscherinnen schlüpfen und technischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund gehen. Langfristig angelegt ist die Arbeit in der MINT-AG am Gymnasium selbst: Hier experimentieren, programmieren und löten Schülerinnen ab Klasse 7 gemeinsam mit Mentorinnen beider Standorte. Highlight ist hierbei sicherlich der Praxistag am RheinAhrCampus mit spannenden Experimenten rund um das Thema Ultraschall und die Arbeit am Rasterelektrodenmikroskop.